Mythos Antifaschismus –
Die DDR und ihr „verordnetes“ Erbe

Podiumsdiskussion im ZfD am 31.10.2012, 19:00 Uhr

In der DDR war Antifaschismus Staatsdoktrin und wurde „von oben“ verordnet. Sagen die einen. Die Mär vom „verordneten Antifaschismus“ ist eine Formel, die der De-Legitimation des antifaschistischen Gedenkens in dem „zweiten“ deutschen Staat dient. Sagen die anderen.

Welches Erbe tritt heute eine Partei wie DIE LINKE. an, der von vielen DDR-Nostalgie und Verharmlosung des Antisemitismus vorgeworfen wird? Sollte man sich über „Ewiggestrige“ und „rote Socken“ aufregen und Gefahr laufen, sich im Dickicht der DDR und Drittes Reich gleichsetzenden Totalitarismus-Doktrin zu verlaufen? Wie kann demgegenüber eine angemessene kritische Auseinandersetzung mit dem „Mythos Antifaschismus“ aussehen?

- Einführungsvortrag von Carl-Friedrich Höck (Historiker und Redakteur beim „Vorwärts“).

Es diskutieren

- Gregor Gysi (Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Bundestag),
- Andrej Hermlin (Pianist und Bandleader) und
- Wolfgang Wippermann (Professor für Neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin).

Moderation: Fritz Burschel (Referat Neonazismus und Strukturen/ Ideologien der Ungleichwertigkeit bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung).

Veranstalter
- Rosa-Luxemburg-Stiftung
- Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick (ZfD)

Veranstaltungsort
Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick (ZfD)
Michael-Brückner-Str. 1/ Spreestraße (direkt gegenüber S-Bhf. Schöneweide)
Berlin Treptow-Köpenick

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