Archiv für Februar 2012

Geschichte ist „ziemlich gegenwärtig“

Wolfgang Wippermann zur Kandidatur von Beate Klarsfeld für die Bundespräsidentenwahl

Der Historiker Wolfgang Wippermann sieht in der Nominierung von Beate Klarsfeld für die Bundespräsidentenwahl eine Anerkennung ihres Lebenswerks. Klarsfeld stehe für die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit und sei eine Antifaschistin.

Das gesamte Interview könnt Ihr hier hören:

Deutschlandradio Kultur

Auch nicht schlecht

von Wolfgang Wippermann

Im Februar 1987 wurden zwei Minister und ein Manager wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Die Flick-Affäre erschütterte den Demokratie-Betrieb der Bundesrepublik

Es war nicht alles schlecht – in der Bundesrepublik. Vor 25 Jahren, genau am 16. Februar 1987, standen zwei Bundesminister und ein Manager vor Gericht, um das gegen sie verhängte Urteil wegen Steuerhinterziehung entgegen zu nehmen. So etwas gab es bis dahin noch nie. […]“

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der freitag

Niemals aufgehoben

von Wolfgang Wippermann

Mit dem ‚Radikalenerlass‘ wurde nicht, wie es Ex-Kanzler Schmidt einmal ausgedrückt hat, ‚mit Kanonen auf Spatzen geschossen‘, sondern der Rechtsstaat beschädigt

Radikal ist, wer an die Wurzel geht, die im Lateinischen radix heißt. Der Radikalenerlass vom 28. Januar 1972 ging an die Wurzel des Rechtsstaates. Dies tut er immer noch. Dieser Erlass ist nämlich niemals aufgehoben worden. 1990 wurde er faktisch auf die Bürger der DDR ausgedehnt und 2011 inhaltlich durch den so genannten Schröder-Erlass aus dem Bundesfamilienministerium bekräftigt. Der Radikalenerlass ist nicht Geschichte. Er ist Gegenwart. Er gefährdet den rechtsstaatlichen Charakter der Bundesrepublik Deutschland – durch seinen Inhalt, seine Begründung und seine Anwendung. […]“

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der freitag

Historiker Wippermann
wirft IfZ „Schlamperei“ vor

Kritische Ausgabe von Hitlers „Mein Kampf“ sei „überfällig“

Der Historiker Wolfgang Wippermann hat dem Münchner Institut für Zeitgeschichte (IfZ) „Schlamperei“ vorgeworfen, weil es bisher noch keine kritische Ausgabe von Adolf Hitlers „Mein Kampf“ veröffentlicht habe. Seiner Meinung nach hätte das schon längst geschehen müssen.

Das gesamte Interview könnt Ihr hier hören:

Deutschlandradio Kultur