Tanz in Auschwitz

„Er hat die schlimmste Zeit seines Lebens im Konzentrationslager überlebt. Und deshalb tanzt Adolik Kohn – zusammen mit seiner Tochter und den Enkeln vor dem Eingangstor zum KZ Auschwitz. Bis zu 1,5 Millionen Menschen mussten hier zwischen 1940 und 1945 sterben. Ein Überlebender, der sich in seinem Tanz-Video anscheinend darüber lustig macht – das geht für viele entschieden zu weit.

Prof. Wolfgang Wippermann: ‚Das ist geschmacklos! Mir tut vorallem der alte Herr leid, der hier zum Tanzbären gemacht wird – nachdem was er hier erlebt hat. Das ist wirklich furchtbar, das sollte man nicht tun.‘ […]“

Mehr dazu: RTL2

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2 Antworten auf „Tanz in Auschwitz“


  1. 1 Joern 20. Juli 2010 um 9:25 Uhr

    „[…] Hingegen erklärte Wolfgang Wippermann, ein Geschichtsprofessor an der Freien Universität Berlin, dass der humorvolle Umgang mit dem Holocaust es der jüdischen Bevölkerung ermögliche, ihre Vergangenheit zu verarbeiten. Daher sei es akzeptabel, wenn Israelis und andere Juden sich über den Holocaust lustig machten. […]“

    Den gesamten Artikel findet Ihr im österreichischen Kurier.

  2. 2 Joern 21. Juli 2010 um 16:46 Uhr

    „[…] Man muss aber keine verrenkte Begründung dafür finden, warum Adolek Kohns Video ‚legitim‘ ist, wie es Wolfgang Wippermann und andere in guter Absicht tun: Der humorvolle Umgang mit dem Holocaust ermögliche es der jüdischen Bevölkerung, ihre Vergangenheit zu verarbeiten und daher sei es akzeptabel, wenn Israelis und andere Juden sich über den Holocaust lustig machten, Tanzen sei in vielen Kulturen ein Element der Trauerbewältigung oder Israelis wollen nicht mehr nur Opfer sein, etc. […]“

    Den gesamten taz-Artikel findet Ihr hier.

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