Archiv für März 2008

Großer Fußball zum Semester-Beginn!

Erinnern an authentischen Orten

Wolfgang Wippermann hat sich für ein Moratorium im Denkmalsbau ausgesprochen. In Berlin gäbe es bereits zu viele Denkmäler. „Wir sollten nicht mehr so viel denkmalen, sondern mehr nachdenken“, sagte Wippermann. Er sprach sich stattdessen für ein Erinnern an authentischen Orten wie ehemaligen Konzentrationslagern oder früheren Stätten des Terrors der Gestapo aus. Die Sprache des Denkmals habe sich verbraucht und sei im 21. Jahrhundert nicht mehr adäquat.

Das gesamte Interview als Audiodatei:

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Wer möchte, kann das Gespräch auch nachlesen.

Vom „Segen der Autobahn“ und einer neuen „Ehrlichkeit“

Maxi Hönigschmid rezensiert im „Vorwärts“ Wolfgang Wippermanns Buch „Autobahn zum Mutterkreuz“:

„Der Historiker Wolfgang Wippermann analysiert die Diskussion um die ‚guten Seiten‘ des Dritten Reiches. Er kommt zu erschreckende Ergebnissen und deckt gravierende Fehler auf. […]“

Die gesamte Rezension findet Ihr hier:

vorwaerts

Ideologie oder Realität

Gibt es „real exisitierende“ Verschwörungen?

Auf literaturkritik.de setzt sich Wolfgang Wippermann mit Kritikern seines Buches „Agenten des Bösen. Verschwörungstheorien von Luther bis heute“ auseinander. Diese hätten moniert, dass Wippermann „ausschließlich auf Verschwörungsideologien und kaum auf real existierende Verschwörungen eingegangen“ sei. In seiner Antwort beschäftigt sich Wolfgang Wippermannn vor allem mit zwei Fragen: Welches sind real existierende Verschwörungen – oder sollen es sein? Was ist überhaupt eine Verschwörung?

Den Artikel findet Ihr hier:

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