Buchpremiere | Vortrag mit Diskussion
Für Thomas Mann war er die „Torheit des Jahrhunderts“. Doch heute gilt er als demokratische Tugend. Die Rede ist vom Antikommunismus. Wolfgang Wippermann hat seine Geschichte geschrieben. Im nationalen und globalen Rahmen, kritisch urteilend, aber nicht rechthaberisch polemisierend. Sein neues Buch über „Heilige Hetzjagd. Ideologiegeschichte des Antikommunismus“ wird vorgestellt. Seine Ergebnisse werden diskutiert.

28. Februar 2012 | 19:30 Uhr
Urania Berlin e.V.
An der Urania 17
10787 Berlin
Eintritt
Normalpreis: 6,00 €, ermäßigt: 5,00 €, Urania-Mitglieder: 3,50 €
Und nicht vergessen: Für Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Examenscolloquiums ist der Besuch der Urania-Vorträge für den Erwerb des Abschlusses unabdingbar.
;-)
Podiumsdiskussion der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Frankenberg bei Chemnitz mit Prof. Dr. Eckhard Jesse (TU Chemnitz), Prof. Dr. Wolfgang Wippermann (FU Berlin), Prof. Dr. Dr. Dr. hc Gerhard Besier (TU Dresden)
Den Mitschnitt der Podiumsdiskussion von Radio T könnt Ihr hier hören:
von Wolfgang Wippermann
„Die biblischen Schwerter sollten zu Pflugscharen werden – die deutschen kommen ins Museum. Muss das sein? Dürfen wir das Militärische musealisieren? Wer macht das und wem nützt es? Uns Staatsbürgern oder dem Staat, der mit seiner Armee wieder Kriege führt – jedenfalls im ‚umgangssprachlichen Sinne‘? Sollen diese neuen Kriege durch ein Militärmuseum legitimiert werden, in denen die alten Kriege verherrlicht werden? […]
Den gesamten Kommentar findet Ihr hier:

Anmerkungen zu Götz Alys Versuch, den deutschen Antisemitismus zu erklären
von Wolfgang Wippermann
18.08.2011
„‚Wer dieses Buch gelesen hat, wird den Holocaust als Teil der deutschen Geschichte verstehen‘, heißt es im Klappentext des neuen Buches von Götz Aly. Holocaust als ‚Teil der deutschen Geschichte‘! Gibt es keine jüdische Geschichte? Soll das heißen, dass der Völkermord an den Juden nur von Deutschen begangen worden ist? Und warum haben ‚die Deutschen‘ das getan? Weil sie ‚die Juden‘ beneidet haben. […]“
Die gesamte Rezension findet Ihr hier:
von Wolfgang Wippermann
20.07.2011
Der Historikerstreit ist nicht vorbei – er beginnt von Neuem, aber was, bitte schön, hat die Schoah mit den alten Griechen zu tun? Eine Replik auf Egon Flaig.
Vor 25 Jahren begann eine geschichtspolitische Kontroverse, die als „Historikerstreit“ bezeichnet worden ist. Ausgelöst wurde sie durch einen Artikel des Historikers Ernst Nolte in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. In ihm hatte Nolte die folgende, rhetorisch gemeinte Frage gestellt: „Vollbrachten die Nationalsozialisten, vollbrachte Hitler, eine ‚asiatische‘ Tat vielleicht nur deshalb, weil sie sich und ihresgleichen als potenzielle oder wirkliche Opfer einer ‚asiatischen‘ Tat betrachteten? War der Archipel Gulag ursprünglicher als Auschwitz? […]
Den gesamten Beitrag findet Ihr hier:

Eine Entgegnung auf Wolfgang Wippermann von Mathias Brodkorb findet Ihr hier.